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Bilbos Welt

Eryn Vorn

Der Urwald von Eryn Vorn (sindarin: Schwarzer Wald) lag auf einem etwa hundert Meilen langen Kap südlich der Mündung des Baranduin in das Meer. Einst war er Teil des viel größeren Waldes, der weite Flächen Eriadors einnahm. Mitte des Zweites Zeitalters spielte er für kurze Zeit eine kleine Rolle in der langen Geschichte Mittelerdes.

Als am Ende des ersten Jahrtausends Numenors König Tar-Aldarion begann, mit dem Holz von Mittelerde eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die Numenorer gingen völlig rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner die numenorischen Siedlungen und den Hafen von Lond Daer. Gegen Aldarions Militärmacht waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn. Hierher konnten oder wollten die Numenorer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier wohl nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf in Richtung Berge, in das spätere Dunland.

Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt. Während die meisten Wälder Eriadors von den Numenorern zerstört wurden, blieb hier ein kleiner Teil, der einzig und allein der Natur gehörte.

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