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Calembel

Calembel war die Hauptstadt der gondorischen Provinz Lamedon und lag an Fuße eines Berges nahe der Cirilfurt an der Straße von Pelargir nach Erech. Der Ciril floss 30 Meilen weiter südlich in den Ringlo, welcher bei Dol Amroth in das Meer mündete. Calembel könnte dem Aussehen nach Bree sehr ähnlich gewesen sein.
Die Provinzhauptstadt war wohl nicht besonders groß, aber wichtig als Zentrum und Marktplatz der stark landwirtschaftlich ausgerichteten Region. Die Bevölkerung hier lebte vor allem von ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die hauptsächlich mit den großen Städten Minas Tirith (auch Osgiliath und Minas Arnor, solange diese von Menschen bewohnt waren), Pelargir und Dol Amroth gehandelt wurden. Außerdem waren die Menschen von Lamedon, besonders jene aus den nördlichen Bergtälern, bekannte Jäger und Bogenschützen. Dieser Art war auch die militärische Unterstützung, die Gondor im Bedarfsfall von hier bezog. Vermutlich hatte Angbor, Fürst von Lamedon zur Zeit des Ringkrieges, der dort eine sehr uneinheitliche Schar befehligte, seinen Wohnsitz in Calembel.
In der Region um Calembel wohnten bereits seit Urzeiten Menschen, spätestens seit Anfang des Zweiten Zeitalters, Nachkommen jener Völker, die sich auf den Weg nach Beleriand begaben, aber dieses nie erreichten. Zu Ende des Zweiten Zeitalters lebten diese wohl eher in Konflikt als in Freundschaft mit den eroberungswütigen Numenorern, wobei der numenorische Hafen Pelargir eine Hochburg der Elbenfreunde war, die sich an der Unterdrückung der Menschen von Mittelerde nicht beteiligten. Als Numenor unterging, waren daher die südlichen Bergvölker des Weißen Gebirges den Überlebenden nicht feindlich gesonnen und wurden ein Teil des neuen Königreiches Gondor, wo sie aber stets eine eigenständige Gruppe blieben, die sich in Aussehen und Temperament von den Numenorern unterschied und in abgelegenen Tälern auch oft ihre archaische Lebensweise beibehielt. Dennoch waren diese Völker stets ein verlässlicher Teil der gondorischen Bevölkerung.
Von Calembel aus wurde wahrscheinlich auch eines der südlichen Leuchtfeuer unterhalten, welches entweder auf dem Berg, zu dessen Füßen die Stadt erbaut war, oder auf dem ein wenig nördlich liegenden Ausläufer des Weißen Gebirges lag. Wie die bekannteren, aber nicht unbedingt wichtigeren nördlichen Leuchtfeuer waren die südlichen dafür gedacht, in Zeiten der Gefahr die Bevölkerung des ganzen Landes zu mobilisieren. Entlang der Südflanke des Gebirges konnte so das ganze riesige Gebiet zwischen Anduin und Pinnath Gelin erreicht werden mit einer Bevölkerung, die zwar vor allem in kleinen Dörfern und vereinzelten Bauernhöfen lebte, die aber dennoch viele Zehn- oder Hunderttausende betrug, wobei außer Dol Amroth und Pelargir keine Stadt hier mehr als ein paar hundert Einwohner gehabt haben dürfte. Calembel als eines der größeren Dörfer hatte aber gegenüber den kleineren Siedlungen der Umgebung den Status einer wichtigen Stadt und eines Handelszentrums.

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